Medizinstudium · Pflegepraktikum

Pflegepraktikum – Tag 9

Ich hatte Tag 6-8 frei, da gibt es nicht so viel zu berichten. Ich hatte auf jeden Fall auch ohne Krankenhaus einiges zu tun.

Am 9. Tag hatte ich Spätschicht, und offenbar so viel geholfen,  dass ich am nächsten morgen mit einem Assistenzarzt mitlaufen dürfte. Zumindrest war das so geplant, mehr im nächsten Eintrag. Und zwar nicht bei irgendeinem, sondern dem, der super erklärt, und um den sich PJler reissen. Nachdem meine Nachbarin ihn gefragt hatte, ob das von seiner Seite aus geht, kam er zu mir, und fragte mich, ob ich schon Zugänge legen kann (kann ich noch nicht), und meinte daraufhin, dass wir das dann mal üben könnten, er stellt sich auch als Opfer bereit (genauso wie noch eine weitere Schwester :D).

Ein weiteres Highlight ar auch das gemeinsame Abendessen, ich war in der Schicht als einzige Schülerin/Praktikantin dabei. Und wie da über die anderen gelästert wurde… Als ich nach einer Unterbrechung (Klingel) wieder reingekommen bin, waren die drei Vollkräfte dann vertieft in ein Gespräch, wie gut es doch ist, dass ich auf ihre Station, und nicht auf eine andere gekommen bin 😀

Ich komme mir etwas vor wie „wegen guter Führung entlassen gibt es Privilegien“.

An dem Tag habe ich in meinem Praktikum das erste mal Überstunden gemacht. Es waren zu viele schwere Pflegefälle -> eine halbe Stunde später rausgekommen. Gearbeitet und gearbeitet und als ich aus dem Stationszimmer noch irgendetwas holen wollte dann festgestellt, dass die anderen Schwestern schon dem Nachtdienst übergeben…

Tag 1, Tag 2, Tag 3-5, Tag 10, Tag 11Tag 12Tag 13, Tag 14

Advertisements

10 Kommentare zu „Pflegepraktikum – Tag 9

  1. Beim Lehren vom Zugänge legen habe ich immer die Pflegepraktikanten gegenseitig als Opfer ausgewählt bzw. die Famulanten mussten sich zur Verfügung stellen. Macht (so gering sie als PJler auch ist) ist doch was ganz was Feines 🙂

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.