Medizinstudium

Chaotisch-schönes Wochenende

Dieses Wochenende war voll von Chaos, mehrfache Umplanungen damit obligatorisch.
Ich bin Freitag nach der Uni zu meinem Freund gefahren, um ihn zumindest kurz zu sehen. Nach viel Schrecken (Zug hatte Verspätung, wenn der Anschlusszug nicht wartet kommt erst eine Sunde später der nächste Zug) habe ich dann doch noch den Zug zur Weiterfahrt erwischt. Damit war die Abendplanung gerettet. Es ging erst in die Therme (Schwimmen Nr. 1) und danach noch auf den Jahrmarkt. Ich bin seid Ewigkeiten wieder Riesenrad gefahren, durch die Dunkelheit sah man nicht viel, es war aber so ein eisig kalter Wind! Ich nur im Frühlingsmantel unterwegs, habe meine Kleidungswahl da sehr bereut, insbesondere, als das Riesenrad stehen geblieben ist, und wir ganz oben stehen geblieben. Am nächsten morgen bin ich zu meinem Freund mit ins Training (Schwimmen Nr. 2), und ehe ich mich versah, hab ich ein halbes Schwimmanfänger-Training und einen Schwimmkurs gehalten. Danach ging es zur Familienfeier, 2 Stunden mit der Bahn entfernt. Erster Programmpunkt war das Spaßbad mit meinem Patenonkel, Cousins, Cousinen und Geschwistern. (Schwimmen Nr. 3). Beim rummhüpfen krachte es in meinem Zeh, allein die Vorstellung in der Notaufnahme zu sein (hab die nächstgelegene bereits als Patientin getestet und für absolut doof befunden) hält mich davon ab das Schwimmbad zusammen zu schreien. Also Zähne zusammen beißen und mir nichts anmerken lassen.
Nach dem planschen erwartet mich die Nachricht, dass ich mein Laptop bei meinem Freund hab liegen lassen, und dass irgendwas im Krankenhaus bei meinem Opa ganz gewaltig schief läuft und meine Tante mit Oma ohne Konfirmation am nächsten Tag direkt wieder zurück fahren und sich um Opa kümmern. Nach etwas gebastel, wann ich am besten meinen 1,5 Autostunden entfernten Laptop wieder einsammeln kann, habe ich die „du kommst aus der Kirche frei“-Karte gezogen, und mich mal eben für 3 Stunden + Kaffeepause der Familienfeier entzogen. Ein unerwartetes Wiedersehen für mich und meinen Freund 🙂
Pünktlich zur Hauptspeise war ich aber im Restaurant, damit passte alles. Lachs mag ich übrigens nur als Filet und nicht noch mit sowas wie Gräten. Ansonsten war das Essen aber super, und ich funktionierte insbesondere beim Nachtisch als Massenvernichtungswaffe (kleinen Geschwistern und Cousins schmeckt kein kaffehaltiges Dessert -> allesentsprechende wanderte auf meinen Teller.
Nachdem sich meine Familie wieder Richtung Heimat aufgemacht hat, besuchte ich noch einen Freund, der mir sowas wundervolles wie Orangen-Kakao gezeigt hat, und klinischen Bezug zum Anatomie-Wissen. Da fühl ich mich immer doof, weil ich noch nicht so viel weiß, freue mich aber gleichzeitig über ganz viele neue, sehr interessante Infos 🙂
Jetzt sitze ich wieder im Zug, es geht wieder Richtung Unistadt, ich hoffe ohne größere Verzögerungen.
Bilanz des Wochenendes: Es war schön so viele Menschen wieder zu sehen, aber viel zu wenig Zeit. Und ich bin müde!

Bald kommt auch wieder mehr hier, versprochen. Es sind ganz viele halbfertige Artikel vorhanden 😉

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Ein Kommentar zu „Chaotisch-schönes Wochenende

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