Medizinstudium · Pflegepraktikum · Schwangerschaft

Pflegepraktikum – der dritte Monat

Seit 2 Wochen bin ich jetzt endgültig mit dem Pflegepraktikum fertig. Ich freue mich, wieder etwas fürs Studium erledigt bekommen.

Ursprünglich wollte ich in einer anderen Klinik das Praktikum machen, aber da hab ich dazugesagt, dass ich schwanger bin. Erst mal war das kein Problem, dann aber doch, als eine 2. Person das aus der PDL mitbekommen hat. Also doch nicht.

Die 2. Klinik hat meine Bewerbung auf dem Schreibtisch einer krankgemeldeten Mitarbeiterin liegen lassen, und als die dann wieder da war, war ihnen das alles zu kurzfristig. 

Klinik 3 hat mich dann aber genommen. Wirklich kurzfristig. Und weiß bis heute nichts von der Schwangerschaft.

Ich war sehr überrascht, das Bewerbungsgespräch lief gut und es haben sich alle toll gekümmert. Ich habe direkt meinen Dienstplan bekommen und wurde auf der Station vorgestellt, wo ich sein würde. Und mir wurde gesagt, dass ich dafür Geld bekommen würde! Für ein Pflegepraktikum! (Natürlich nicht viel, aber für mich genug, dass die Spritkosten der Pendelei gedeckt waren und noch etwas übrig geblieben ist.) Offenbar hat jemand verstanden, dass man tatsächlich was arbeitet in der Zeit und nicht nur im Weg rumsteht.

Und ich konnte mal was anderes sehen als eine internistische Station, wie von meinen vorherigen Pflegepraktika. Ich durfte nämlich auf eine vorwiegend bauchchirurgische Station. Die meisten waren wegen Wundheilungsstörungen, Hernien oder Lap Gallen da.

Ich hatte die Klinik erst mal nicht auf dem Radar gehabt aber bin so froh, dass ich dort gelandet bin. Kein Personalmangel, sondern öfter sogar mal Langeweile. Ungestörte Pausen. Es wurden keine Aufgaben an Praktikanten abgedrückt, die die examinierte Kraft nicht machen wollte. Einem wurde erklärt wenn was besonderes an Erkrankungen da war. Bekam sofort Hilfe, wenn man sie gebraucht hat. Hygieneregeln wurden eingehalten. Insgesamt also echt schön. Schöner als ich gedacht habe, dass ein Pflegepraktikum sein kann.

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