Schwangerschaft

Geburtsbericht Teil 3

Das ist ein Geburtsbericht. So wie es war, ohne etwas ausgespart zu haben. Ich fand es insgesamt eine schöne Geburt, jeder kann es aber anders sehen.

Weitergeschrieben am 19.11.15 überarbeitet am 10.1.16

Um 19:00 Uhr gab es das nächste CTG, danach gab es Abendessen im Frühstücksraum mit meiner Wehenzimmer-Nachbarin incl. Partner. Um 21:00 Uhr kam die nächste halbe Cytotec bei der ich mich schon fragte, ob ich die ablehnen sollte. Die Wehen waren etwas, aber nicht sehr viel kräftiger geworden, jedoch hatte ich das Gefühl, dass irgendetwas in Gang gekommen war. Das nächste mal rede ich auch drüber und hab hoffentlich auch den Mut dazu und höre auf mein Gefühl.

Um 21:30 Uhr gab es – man glaubt es kaum – schon wieder ein CTG. Danach ging E. nach Hause. Ich suchte meine Sachen zusammen, damit ich um 23 Uhr im Kreissaal sein konnte um dort zu übernachten. Netterweise wird einem das Pendeln Nachts zwischen Station und Kreissaal erspart. Vom 3. Stock in den 5., wobei man entweder mit den Aufzug in den 2. musste um dann da den Aufzug zu wechseln, oder um quer durch die Klinik zu laufen mit 2 verschiedenen Treppenhäusern (wobei dann die Gebäudeteile im 4. Stock gewechselt werden).

Um 23 Uhr habe ich mich echt für meinen Vorsatz verflucht, die Treppe zu laufen. Die Tasche mit den Sachen für die Nacht in der einen, die Bettdecke in der anderen Hand. Und dann gab es ein paar Wehen auf dem Weg, bei denen ich mal etwas mehr durchatmen musste, die ich nicht mehr ignorieren konnte. Panik hatte ich nicht umbedingt, aber in einem Treppenhaus mit Feuerschutztüren, irgendwo auf einem Schleichweg der vermutlich nicht oft genutzt wird – mir ist bei den ganzen Spaziergängen zum und vom Kreissaal, die ja dann doch einige waren, zumindest niemand begegnet – da war mir schon etwas mulmig.

Im Wehenzimmer angekommen, wo ich übernachten sollte, war erst mal Bettfertig machen angesagt, danach wurde geschaut was sich am Muttermund getan hatte – gerade mal fingerdurchlässig. Ich hatte mir wieder mehr gewünscht gehabt, gerade weil ich dachte, dass sich solangsam etwas tut, aber so richtig schlimm empfand ich das alles dann doch noch nicht und es war so okay. Irgendwann hieß es, dass es durchaus 2-3 Tage dauern kann, bis nach der Einleitung das Kind tatsächlich kommt.
Es wurde das CTG angeschlossen und dann sollten wir (Zimmernachbarin und ich) probieren zu Ruhe zu kommen und zu schlafen.

Etwas später gab es noch Globuli um die Geburt anzuschubsen, ich wollte jetzt nicht umbedingt mit der Hebamme diskutieren weil sie ansonsten so nett war und was kann ein bisschen Zucker schon machen?! Der Zucker hat übrigens echt gut geschmeckt 🙂

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