Wasserrettung

24h-Übung

Es war einmal eine kleine Kiki, die gerade die ersten Ausbildungen im Wasserrettungsdienst gemacht hatte. Mit einem Rettungsschwimmabzeichen Bronze und einem Erste-Hilfe-Kurs ausgestattet durfte sie auf eine 24h-Übung, irgendwie musste ja der Nachwuchs rekrutiert werden. Für klein Kiki war es das erste mal mehr, als nur Wachdienst begleiten im Schwimmbad. Kiki mit gerade 14, einem anderen 17 jährigen Mädchen und 2 Dutzend Erwachsene Männer. Mehr Küken sein ging wirklich nicht! Mit viel zu großer geliehener Hose und Jacke, damit sie auch in leuchtend Rot dabeisein konnte.

Klein Kiki lernte ganz viele neue Dinge kennen:

  • Wie es ist mit Blaulicht im Auto zu sitzen (Kolonne Fahren, der ganze Bezirk war da)
  • Dass es Strömungsretter gibt und man in sich in die Strömung von einer Brücke abseilen kann
  • Dass die Wasserschutzpolizei sehr nett ist, und sobald diese außer Sichtweite waren durfte klein Kiki mit dem Bootsführer Platz tauschen und selbst mal ans Steuer. Am Anfang durfte sie aber immer nur Lenken ODER Gas geben. Sehr vorsichtig bewegte sich also ein Boot stromaufwärts teilweise gab klein Kiki nämlich so wenig Gas, dass man rückwärtsgetrieben wurde. Später durfte noch bei Mann-über-Bord-Mannövern zugesehen werden, die die andere Bootsbesatzung übte.

Klein Kiki durfte dann auch als erstes die Seilbrücke testen, die von Strömungsrettern und Feuerwehr aufgebaut wurde, wobei sich die Feuerwehr darüber aufregte, dass im Low-Line-Bereich (Unter 2m über dem Wasser) wir keine Redundanz als Sicherung haben.

Ein Baum wurde als Umlenkrolle genutzt, der leider nicht dem Zug der Seilwinde gewachsen war und sich etwas neigte. Das HLF bewegte sich nämlich keinen Centimeter. So findet man noch heute, an einem kleinen Fluß einen schiefen Baum.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann Retten sie noch heute.

Advertisements