Känguru

Abendritual

Unser Abendritual mit einem 7 Monate alten Känguru:

Wenn ich merke, dass das Känguru müde wird, geht es langsam aber sicher ins Bett. Meist ist das zwischen 19 und 22 Uhr der Fall, je nach dem wie die Tagesschläfchen waren. 

Ich trinke meist noch etwas mit ihr auf dem Arm, ich bekomme sonst kurz drauf immer Durst und stehe wieder auf, wenn sie noch nicht tief und fest schläft. Da sie dann meistens noch 2-3 Stunden putzmunter nach dem Powernap ist, versuche ich das dringend zu vermeiden.

Danach gibt es eine frische Windel für die junge Dame und sie wird umgezogen und in den Schlafsack gesteckt.

Wir legen uns gemeinsam ins große Bett, ich singe ihr „Der Mond ist aufgegangen“ vor und stille sie. Wir praktizieren das Familienbett, es ist das beste für uns beide. Sie braucht immer wieder Körperkontakt und die Sicherheit, dass ich da bin. So wacht sie oft halb auf, sieht dass ich neben ihr liege und schläft einfach so weiter. Und ich muss nicht beim Stillen nachts noch aufstehen, wir schlafen beide eher weiter oder werden erst gar nicht richtig wach.

Irgendwann schläft sie nuckelnderweise ein.

Wenn Sie eingeschlafen ist, schiebe ich sie weg, decke sie noch etwas mit einer leichten Decke zu und… schlafe oft auch ein, weil es dann doch eher 22 als 19 Uhr wird. 

Sie dreht sich dann meist von selbst auf den Bauch. Da bin ich sehr dankbar drum, irgendwann in der Nacht fängt sie sonst an wie ein auf den Rücken gefallener Käfer herumzurudern und weckt sich damit auf, wenn sie auf dem Bauch liegt, hat sie von Anfang an eine Begrenzung vor sich.

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