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Tageseltern-Eingewöhnung Tag 1&2

Ich habe, obwohl es offiziell unmöglich ist, einen Kita-Platz bekommen. Beim Jugendamt kann man einen Antrag auf Hilfe bei der Platzsuche stellen und hört dann nie wieder etwas von denen. So habe ich mich selbst auf die Suche gemacht und jetzt auch einen Kitaplatz – ab August. Bis dahin habe ich einen Platz bei Tageseltern bekommen. Was ich von denen halten soll weiß ich noch nicht so richtig. Schlecht sind sie vermutlich nicht, auf einer Wellenlänge liegen wir aber auch nicht. 

Tag 1 begann mit einem hustenden Känguru, das eh schon eine Schnoddernase hatte. Tageseltern angerufen, wir starten Trotzdem mit der Eingewöhnung. Laut denen sind da eh alle krank.

Sie war nicht so super drauf und anhänglich. Die Tageseltern haben uns da sein lassen, das Känguru aber nicht größer beachtet oder irgendwie mit eingezogen. 

Tag 2 lief etwas besser, es gab einen Singkreis „man kann alle meine Entchen auch falsch singen“, die Tageseltern sind mehr auf sie zugegangen. Ich war allerdings wieder hauptverantwortlich fürs Känguru da, bei Stürzen, wenn sie geweint hat, haben sie nicht reagiert, sondern ich war dran. Nicht falsch verstehen, ich tröste das Känguru natürlich, mir wäre es nur wichtig, dass das Känguru sie als neue Bezugspersonen anerkennt und sich auch trösten lässt von den Tageseltern. 

Habe ich die falschen (zu hohen) Erwartungen? Die falschen Vorstellungen?

Vielleicht als Vergleich: In der Uni-Kinderbetreuung geht die Betreuerin sofort zu ihr hin, wenn wir kommen, nimmt das Känguru auf den Arm um mir zu winken und es dann aus der Winterkleidung zuschlälen. Sie geht genau auf die Bedürfnisse vom Känguru ein und ich lasse sie immer mit einem guten Gefühl dort.

Das gute Gefühl, das habe ich bislang noch nicht bei dem Tageseltern. Wir machen erst mal mit der Eingewöhnung weiter und dann werde ich mal sehen, wie es sich entwickelt. Einen Plan B habe ich zumindest schon einmal.

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2 Kommentare zu „Tageseltern-Eingewöhnung Tag 1&2

  1. Ich finde diese Eingewöhnung auch komisch. Ich habe vorm Novemberbaby selbst 6 Jahre als Tagesmutter gearbeitet. Wir sind auf die Kinder zugegangen. Es ist wichtig sie nicht zu bedrängen, aber anbieten ob sie mitspielen will könnten sie ja mal. Eigentlich sollen die Eltern sich im Hintergrund halten und nur eingreifen wenn das Kind sie braucht, ansonsten die Tageselter machen lassen. Würde es mir nun noch 2-3 Tage ansehen und wenn sich nicht viel ändert mal ansprechen.

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    1. Ja, ich denke auch, dass ich das mal ansprechen werde, wenn sich nichts ändert. Heute soll ich das erste mal 20 Minuten weg gehen, und auch komplett raus, aus der Wohnung und nicht im Vorflur warten. „Hat was mit aushalten zu tun“ – ich will aber nicht, dass mein Kind schreien gelassen wird :-/ Bisher hat das immer geklappt, das sie ohne Probleme bei jemanden bleibt, wenn sie weiß, dass ich immer sofort wieder komme, wenn sie mich braucht.

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