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Tageseltern-Eingewöhnung Tag 5

Heute habe ich mit den Tageseltern gesprochen, sie waren meiner Kritik sehr aufgeschlossen gegenüber. Känguru geht’s gut, ist mir zwar hinterhergekrabbelt beim weggehen, hat dann aber auch direkt mit der Tagesmutter gespielt, während ich mir noch die Schuhe angezogen habe. Sie rufen mich jetzt auch bei „nur“ quengeln an, ich hab sie auch nach nur einer Stunde abgeholt. Beim Abholen ist sie direkt zu mir hingekrabbelt, als sie mich im Vorflur gesehen hat und wollte auf den Arm, danach aber wieder mit der Tagesmutter weiterspielen. Heute waren weniger Kinder da, weswegen die Tagesmutter sehr viel Zeit fürs Känguru hatte. Vielleicht ist das der Schlüssel? Ich war beim Abholen noch einige Zeit da, in der ich mit ihr geredet habe und es ist etwas wärmer geworden. Kein betretenes Schweigen zwischendurch, kein „Wörter aus der Nase ziehen“, kein ständig stockendes Gespräch.

Fazit: ich werde das Experiment Tageseltern erst mal nicht abbrechen und weiter beobachten. Wenn es funktionieren würde, wäre es nämlich das einfachste. Bauchgefühl ist nämlich auch irgendwie besser geworden.

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Ein Kommentar zu „Tageseltern-Eingewöhnung Tag 5

  1. Da drücke ich Dir die Daumen, dass sich eine Lösung – wie auch immer – findet, bei der es euch beiden gut geht.
    Ich weiss, dass es immer schwierig ist, ein so kleines Kind in andere Hände zu geben. Aber das Bauchgefühl muss stimmen. Dass man danach dennoch häufig heulend wegfährt – das kenne ich. Beide Kinder waren mit knapp 1 Jahr bei Tagesmüttern. Und der Abschied ist immer schwierig. Aber solange das Bauchgefühl prinzipiell gut ist, muss man das Heulen im Auto nach dem Abgeben dann eben hinnehmen. 😉
    Alles Gute!!!

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