Känguru

Tageseltern

Mit der Betreuung ist das echt nicht einfach. Im März war das Känguru acht Tage zur Eingewöhnung bei den Tageseltern, im April acht Tage da (davon 3 noch „Eingewöhnung“), im Mai ebenfalls nur acht Tage bei den Tageseltern. Alles andere habe ich extra organisiert. Entweder was waren die Tageseltern krank oder meine Tochter. Aktuell fällt mal wieder der Tagesvater länger aus.

Mit den Tageseltern generell klappt es mal besser und mal schlechter, wenn weniger Kinder da sind und besser auf das Känguru eingegangen werden kann klappt es besser, wenn mehr da sind geht sie in der Masse unter. Und die Kapazität, dann auf sie einzugehen ist scheinbar nicht da. sie weint inzwischen immer, wenn ich gehe. Ich denke, dass ich länger dableiben müsste, bis sie angekommen ist und dann erst gehen. So klappt das auch problemlos, wenn Freunde mal auf das Känguru aufpassen.  Die Tageseltern sind jedoch der Meinung, dass das nichts ändert und wollen mich schnell los werden.

Teilweise wird sie auch einfach schreien gelassen. Das ist etwas, was ich gar nicht verstehe: Das Känguru schreit fast nie, außer sie hat gerade Schmerzen weil sie hingefallen ist oder so. So gelangen die Tageseltern regelmäßig in einen Teufelskreis, denn wenn man schon beim leichten Weinen darauf achten würde, dann wäre sie insgesamt besser drauf und man hätte auf die Dauer gerechnet weniger Arbeit. Gespräche haben aber nichts gebracht, die Kommunikation ist echt schwierig und schleppend.

Vor ein paar Tagen habe ich die Kündigung abgegeben. Jetzt muss das Känguru nur noch durchhalten, bis ich Anfang Juli mit der letzten Prüfung fertig bin. Eine andere Betreuungsmöglichkeit bekomme ich auf die Schnelle nicht mehr. Bis dahin probiere ich sie nur so viel wie nötig dort zu haben.

Ab August haben wir einen Platz in einer Kita. Dort ist die Gruppe ebenfalls mit zehn Kindern wie bei den Tageseltern, jedoch darauf drei Erzieher und oft noch Praktikanten dazu. Und die Eingewöhnung soll nicht 2 Wochen dauern sondern 5 bis 8 Wochen. Klingt in meinen Ohren deutlich besser.

Positiv an den Tageseltern ist, dass ich jetzt weiß, auf was ich bei der nächsten Eingewöhnung achten werde und was mir wichtig ist.

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5 Kommentare zu „Tageseltern

    1. Bestimmt besser 🙂 Ich hatte das aus der Not heraus, weil es nichts anderes gab und nicht die Zeit habe ständig meinen Stadtteil zu verlassen. Ihr habt ja mehr Vorlaufzeit 👍

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  1. Oh je… Da kommen Erinnerungen hoch…
    Kenn ich. Das war bei mir auch ein Drama.
    Das erste Jahr war meine Tochter bei meiner Freundin, die gerade Elternzeit hatte – bis diese dann wieder arbeiten musste.
    Das zweite Jahr dann eine Dame, die ich über eine Agentur bekommen habe. Das war so ähnlich, wie Du es schilderst – ud es wurde immer aufreibender für mich, meine Tochter dort abzugeben.
    Das dritte Jahr eine weitere TaMu. Die ganz anders war… die Kinder aber fast mit ihrer Liebe erdrückt htte und dann auch erziehungstechnisch mir gegenüber fast schopn übergriffig wurde…

    Ich war froh, als das Thema Betreuung durch war…. *seufz*

    Halt durch!
    Irgendwann ist das thema vom Tisch… also so in 12 bis 15 Jahren… *hust*
    Nein, nein, das war jetzt frech. 🙂

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    1. Ich hoffe darauf, dass es mit der Kita ab August schon besser wird. Und da will ich bleiben, eine bessere Lage kann es nämlich nicht geben für meinen Alltag. Noch 6 Tage bei den Tageseltern…

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